Hauskirche im Norden Kontakt

Raum Lübeck · Ratzeburg · Nordwestmecklenburg

Hauskirche in Lübeck gesucht – gemeinsam Glauben leben

Gibt es hier Christen, die sich wieder im Wohnzimmer treffen möchten?

Wir sind eine Familie mit kleinen Kindern aus dem Raum Lübeck und suchen Christen, die sich nach einer einfachen, verbindlichen und bibelorientierten Gemeinschaft sehnen – mit Gebet, Gemeinschaft und einer erwartungsvollen Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes.

Wir möchten weg vom anonymen „Sonntagskonsum“ und neu entdecken, wie Gemeinde in einem überschaubaren, persönlichen Rahmen aussehen kann.

Unser Suchbrief

Wir sind eine christliche Familie mit kleinen Kindern. Gerade als Familie wünschen wir uns eine Gemeinschaft, in der Glauben nicht hauptsächlich aus dem Besuch einer Veranstaltung besteht, sondern gemeinsam gelebt werden kann.

Vielleicht geht es euch ähnlich wie uns: Ihr liebt Jesus, möchtet euren Glauben nicht nur sonntags leben und sehnt euch nach einer überschaubaren Gemeinschaft, in der Menschen einander wirklich kennen.

Deshalb möchten wir herausfinden, ob es im Raum Lübeck, Ratzeburg und Nordwestmecklenburg Menschen oder andere Familien gibt, die sich eine Art Hauskirche vorstellen können.

Dabei steht noch kein fertiges Konzept. Wir suchen zunächst Kontakte, nicht Mitglieder. Vielleicht beginnt alles einfach mit einem Kaffee, einem gemeinsamen Essen und einem Gespräch.

Eine mögliche Form

Einfach zusammenkommen.

Wir stellen uns keine Veranstaltung mit großem Programm vor. Eher einen Abend oder Nachmittag im Wohnzimmer, an dem genügend Zeit füreinander, für die Bibel und für Gott bleibt.

☕

Gemeinschaft

Gemeinsam essen, erzählen, zuhören und Anteil am Leben der anderen nehmen.

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Bibel

Gemeinsam die Bibel lesen und das, was wir glauben und erleben, an der Schrift prüfen.

🙏

Gebet & Lobpreis

Gemeinsam beten, Gott loben und anbeten. Wir singen gerne Bibelworte und praktizieren auch Gebet und Gesang in Sprachen.

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Abendmahl

Jesus gemeinsam in den Mittelpunkt stellen und das Abendmahl in einem persönlichen Rahmen feiern.

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Heiliger Geist

Raum für das gegenwärtige Wirken des Heiligen Geistes und die Gaben, von denen das Neue Testament spricht.

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Familiennah

Eine Form von Gemeinschaft, in der auch Familien und Kinder selbstverständlich dazugehören und nicht nur Zuschauer sind.

Geistliche Ausrichtung

Was uns wichtig ist

Jesus Christus soll im Mittelpunkt stehen und die Bibel die verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben sein.

Gleichzeitig ist uns eine klassisch pfingstliche Sicht auf den Heiligen Geist wichtig.

Wir glauben an die Geistestaufe als eine reale Erfahrung und Bevollmächtigung durch den Heiligen Geist und daran, dass die im Neuen Testament beschriebenen Geistesgaben auch heute zum Leben der Gemeinde gehören.

Zur Einordnung

Stimmen, die uns geprägt haben.

Vielleicht hilft es zur Einordnung unserer geistlichen und theologischen Ausrichtung, einige Bibellehrer zu nennen, deren Lehre wir gerne hören und von denen wir viel gelernt haben.

Derek Prince
John Piper
Hartwig Henkel
David Pawson

Wir stimmen selbstverständlich keinem Lehrer in jedem einzelnen Punkt zu. Entscheidend ist für uns auch hier nicht ein bestimmter Name oder eine bestimmte Strömung, sondern die Heilige Schrift.

Wir schätzen an diesen Lehrern insbesondere die Ernsthaftigkeit im Umgang mit dem Wort Gottes, die Betonung eines verbindlichen Lebens mit Jesus und – mit durchaus unterschiedlichen Schwerpunkten – die Beschäftigung mit Gemeinde, Jüngerschaft und dem Wirken des Heiligen Geistes.

Die Namen sollen deshalb kein theologisches Etikett sein, sondern einfach einen zusätzlichen Eindruck davon vermitteln, wo wir geistlich ungefähr stehen.

Warum dieser Suchbrief?

Ein Stück weit zwischen den Welten.

Mit dieser Kombination finden wir uns gegenwärtig ein Stück weit zwischen verschiedenen kirchlichen Welten wieder.

Die ökumenische Entwicklung vieler heutiger Pfingstgemeinden sehen wir sehr kritisch.

Auch mit manchen Lehren und Praktiken, die in Teilen der charismatischen und pfingstlichen Bewegung Eingang gefunden haben und die wir als esoterisch oder zumindest biblisch nicht begründbar ansehen, können wir uns nicht identifizieren.

Deshalb haben wir bislang auch in den BFP-Gemeinden unserer Umgebung keine geistliche Heimat gefunden.

Gleichzeitig möchten wir das Wirken des Heiligen Geistes nicht auf die Zeit der Apostel beschränken.

Vieles, was uns wichtig ist, finden wir in bibelorientierten evangelikalen Freikirchen wieder.

Wo jedoch davon ausgegangen wird, dass bestimmte Geistesgaben mit der Zeit der Apostel aufgehört haben oder für die Gemeinde heute keine Bedeutung mehr besitzen, können wir diese Position ebenfalls nicht teilen.

Warum noch einmal von vorne?

Weg vom anonymen Sonntagskonsum.

Wir haben uns diese Situation nicht unbedingt ausgesucht. Eigentlich würden wir uns freuen, einfach eine bestehende Gemeinde in unserer Nähe zu finden, in der wir geistlich zu Hause sein können.

Aber vielleicht müssen wir tatsächlich noch einmal ganz einfach anfangen: mit einigen Menschen, einem Wohnzimmer, der Bibel, Gebet, Lobpreis und der Bereitschaft, miteinander Gemeinde zu leben.

Dabei spricht uns besonders das Bild von Gemeinde in 1. Korinther 14,26 an. Wenn die Gemeinde zusammenkommt, bringen verschiedene Menschen etwas mit – etwa einen Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Sprachenrede oder deren Auslegung. Das gemeinsame Ziel ist die Erbauung.

Ein kurzer Impuls, in dem wir einen Teil der Problematik wiedererkennen, die uns beschäftigt.

„Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder …“

1. Korinther 14,26

Dieses „jeder“ beschäftigt uns.

Wir möchten weg von einem Gemeindeverständnis, bei dem viele Menschen am Sonntag anonym in Reihen sitzen, einige wenige das Programm gestalten und die übrigen hauptsächlich konsumieren.

Wir sehnen uns nach einer überschaubaren Gemeinschaft, in der man einander kennt, füreinander Verantwortung übernimmt und jeder mit dem dienen darf, was Gott ihm gegeben hat.

Dazu gehören für uns das gemeinsame Lesen und Weitergeben des Wortes Gottes, Gebet, Lobpreis und Anbetung, das Singen von Bibelworten sowie Raum für die Gaben des Heiligen Geistes – einschließlich Gebet und Gesang in Sprachen.

Nicht jeder muss immer etwas beitragen. Aber Gemeinde soll für uns mehr sein als eine Veranstaltung, die wir einmal pro Woche besuchen.

Was wir suchen

Nicht einfach „mehr Charismatik“.

Uns geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst spektakuläre geistliche Erfahrungen zu suchen.

Wir wünschen uns vielmehr eine nüchterne, an der Bibel geprüfte und zugleich erwartungsvolle Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes.

Wir möchten geistliche Erfahrungen weder künstlich erzeugen noch das übernatürliche Wirken Gottes von vornherein ausschließen.

Was geschieht und gelehrt wird, soll an der Schrift geprüft werden und Jesus Christus verherrlichen.

Vielleicht gibt es in unserer Region andere Christen und Familien, die sich genau in diesem Spannungsfeld wiederfinden.

Kein fertiges Konzept

Vieles ist noch offen.

Wir haben weder einen fertigen Ablauf noch einen Namen für eine neue Gemeinde. Auch wie oft man sich trifft und wie sich daraus etwas entwickelt, müsste man gemeinsam herausfinden.

Vielleicht entsteht daraus eine regelmäßige Hausgemeinschaft. Vielleicht lernen wir auch einfach Menschen und andere Familien kennen, mit denen wir unseren Glauben teilen können.

Gerade mit kleinen Kindern ist uns wichtig, dass Gemeinde nicht nur aus einem Programm für Erwachsene besteht. Kinder sollen selbstverständlich zur Gemeinschaft dazugehören dürfen.

Der erste Schritt ist deshalb ganz einfach: einander kennenlernen.

Interesse?

Erkennt ihr euch darin wieder?

Wenn ihr aus dem Raum Lübeck, Ratzeburg, Nordwestmecklenburg oder der weiteren Umgebung kommt und euch diese Gedanken bekannt vorkommen, freuen wir uns über eine Nachricht.

Dabei geht es zunächst um nichts weiter als ein unverbindliches Kennenlernen. Niemand verpflichtet sich zu irgendetwas.

Schreibt gern kurz dazu, aus welcher Gegend ihr kommt, welchen gemeindlichen Hintergrund ihr habt und was euch an dem Gedanken einer Hauskirche anspricht.